SERVING GOD - SERVING PEOPLE

SERVE heißt das Volontariats-Programm von EBM INTERNATIONAL und Hoffnung INTERNATIONAL e.V.: Gott dienen – den Menschen dienen. SERVE, das ist ein freiwilliger Dienst von Menschen ab 18 in Afrika oder Lateinamerika - in Kirchen, Kindergärten, in Baueinsätzen und landwirtschaftlichen Projekten, in Krankenstationen…

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Schnupperkurs und Programm
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Auswertungskurs für EBM Volontäre 2009/2010
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Ordnung


Dieses Volontariats-Programm der EBM heißt SERVE: Gott dienen − den Menschen dienen. SERVE ist ein generationsübergreifender, weltoffener und internationaler Freiwilligendienst für interessierte Personen von 18 bis 81. Freiwillige können sich in Afrika oder Lateinamerika in Kirchengemeinden, Kinder- und Jugendprojekten, bei Baueinsätzen und landwirtschaftlichen Projekten, im medizinischen Bereich oder in Aidsprojekten engagieren. Ein Volontariat in Zusammenarbeit von Hoffnung INTERNATIONAL e. V. mit der EBM bietet die ideale Möglichkeit zum kulturübergreifenden Lernen.

Das Volontärprogramm unterstützt die EBM Mitgliedsunionen vor Ort in ihrem kirchlichen und gesellschaftlichen Engagement. Die Durchführung eines Volontariats hat das Ziel, dass interessierte Personen die Arbeit vor Ort kennen lernen und ihre Kräfte und Kompetenzen gemäß dem Bedarf einsetzen.

EBM INTERNATIONAL ist ein Verein nach Schweizer Recht und arbeitet in Deutschland mit dem gemeinnützigen Verein Hoffnung INTERNATIONAL e.V. als Träger zusammen. Durch diese Zusammenarbeit ist es möglich, das Volontariat als FSJ anerkennen zu lassen Hoffnung INTERNATIONAL ist anerkannter Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres nach §5, Abs. 2 in Verbindung mit §3 des FSJG (Gesetz zur Förderung des Freiwilligen Sozialen Jahres Bgbl. 2002, Teil I Nr. 48, vom 17.07.2002). Über den Verein kann ein  Volontariat bei EBM INTERNATIONAL auch als Ersatz für den Zivildienst anerkannt werden.

Hoffnung INTERNATIONAL e.V. ist 2008 von der Bundesrepublik Deutschland als Träger für das Austauschprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Weltwärts, anerkannt. Dadurch gibt es die Möglichkeit für junge Menschen aus Deutschland im Alter von 18 bis 28 Jahren, eine finanzielle Förderung zu beantragen.

Folgende Regeln sind im Rahmen dieses Programms zu beachten:


1. Ein Volontariat dauert mindestens 3 Monate, höchstens 1 Jahr.

2. Der Einsatz wird vom EBM Missionsbüro (Elstal) koordiniert und direkt mit der Partnerunion, mit einem EBM - Repräsentanten vor Ort, der Einsatzstellenleitung und dem Volontär abgesprochen.

3. Die Voraussetzungen für ein Volontariat sind in der Regel folgende:

  • Offizielle Bewerbung bei EBM INTERNATIONAL (für Südafrika, Sierra Leone, Mosambik und Malawi zusätzlich in Englisch). Dazu gehören die Beantwortung eines persönlichen Fragebogens, ein tabellarischer und ausführlicher Lebenslauf mit Lichtbild, geistlicher Lebenslauf, sowie die Erwartungen an ein Volontariat.
  • Mindestalter 18 Jahre
  • gute Kenntnisse der jeweiligen amtlichen Landessprache (Englisch, Französisch, Portugiesisch oder Spanisch)
  • eine stabile körperliche und seelische Verfassung
  • eine Empfehlung der Ortsgemeinde (Referenz), aus der der Bewerber kommt
  • ärztliches Attest für den Tropeneinsatz
  • Vorstellungsgespräch im Missionsbüro, z.B. beim Schnupperkurs
  • Teilnahme am Vorbereitungs- und Auswertungskurs für Volontäre


4.
 Finanzielle Voraussetzungen für ein klassisches Volontariat:

Der Bewerber erklärt sich schriftlich bereit, die Kosten für den Flug, tropenärztliche Untersuchungen, Impfungen, Visa, Versicherungen (Kranken-, Pflege-, Unfall-, Haftpflichtversicherung), die Monatspauschale für Verpflegung und Transport im Einsatzland, einen entsprechenden Verwaltungskostenanteil und die Kosten für die Vorbereitungs- und Auswertungskurse zu tragen. Dem Bewerber wird empfohlen, für die Zeit des Einsatzes Einzahlungen für seine Altersvorsorge vorzunehmen.

Nachdem Schritte zur Vermittlung des Volontärs unternommen worden sind, behält sich EBM INTERNATIONAL im Falle einer Absage vonseiten des Volontärs vor, ihm für den angefallenen Verwaltungsaufwand eine Aufwandsentschädigung 300,- € in Rechnung zu stellen.

5. Leistungen der EBM INTERNATIONAL

Die EBM INTERNATIONAL übernimmt die mit der Koordinierung verbundene Verwaltungsarbeit in den Missionsbüros (Europa, Afrika/Lateinamerika) und die Vermittlung von Unterkunft und Verpflegung im Einsatzland (Zimmer, Elektrizität, Wasser). Sie stellt dem Volontär eine Kontaktperson zur Verfügung, die das Volontariat beratend begleitet. Die EBM International regelt den Erwerb des Flugtickets, die Einrichtung einer Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung für das Ausland und die Einbeziehung des Volontärs in die Versicherung der EBM INTERNATIONAL bei der Rettungsflugwacht (zur Rückführung im Notfall).

6. Vor der Ausreise ist von der Partnerunion eine schriftliche Aufgabenbeschreibung anzufertigen.

7. Die Begleitung des Volontärs verläuft nicht im Rahmen einer offiziellen Anstellung bei der EBM INTERNATIONAL. Die EBM INTERNATIONAL trägt darum auch nicht die Kosten für evtl. gesundheitliche und andere Schäden, die aus einem solchen Einsatz entstehen.

8. Die Zustimmung und Angaben zu Zeit, Einsatzort und Aufgabenbeschreibung des Volontariats werden in einem „Freiwilligen-Dienstvertrag“ durch den Volontär und je einen Vertreter von EBM INTERNATIONAL und Hoffnung INTERNATIONAL e.V. bestätigt.

9. Nach Abschluss des Volontariats wird ein Abschlussbericht vorgelegt, und der Volontär erklärt sich bereit, eine Anzahl von Besuchsdiensten zu machen, um von der Missionsarbeit und dem Volontariat zu berichten.

10. Sofern gewünscht, erhält der Volontär eine Bestätigung über seinen Einsatz, in Form einer Referenz oder eines Zeugnisses.

11. Gleichstellungsklausel: Alle Status- und Funktionsbezeichnungen in dieser Ordnung gelten jeweils in männlicher und weiblicher Form.

Hoffnung INTERNATIONAL ist seit 2008 anerkannter Träger des Weltwärts Programms der Bundesregierung Deutschland. Für weltwärts-Volontäre gelten insbesondere die Richtlinien des Bundesministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit.

Elstal, Juni 2010